Der Deutschen Krippenoffensive endlich zeigen, wo der harte, große Hammer hängt

Interessant, wenn jemand eine Meinung vertritt, und trefflich, wenn die FAZ eine ganze Seite dafür freischlägt. Die Zeitung veröffentlicht heute (FAZ vom 4. April 2012 auf Seite 7) einen Artikel des Kinder- und Jugendarztes Dr. Rainer Böhm aus Bielefeld mit der Überschrift „Die dunkle Seite der Kindheit“.
Böhm befindet, die chronische Stressbelastung, die bei Kleinkindern durch die Ganztagesbetreuung in einer Krippe entsteht, sei „die biologische Signatur der Misshandlung“.

Kleinkinder dauerhaftem Stress auszusetzen, ist unethisch, verstößt gegen Menschenrecht, macht akut und chronisch krank.

Ohne lange Umschweife  (und Platz hätte er gehabt) bringt der Kinderarzt die Befunde auf den Tisch: Außerfamiliäre Betreuung für Kinder unter drei Jahren ist selbst bei qualitativ sehr guter Betreuung Menschenrechtsverletzung. Die Folgen für die Kinder seien in unterschiedlichen Wahrscheinlichkeiten: deutlicher Rückgang an sozioemotionaler Kompetenz, verschlossenere, mürrischere, unglücklichere, ängstlichere, depressivere undsoweitere Kinder, erhebliche Risiken für das Bindungsmuster zwischen Mutter und Kind, dissoziales Verhalten im späteren Lebensalter, Ungehorsam (sic! Einfügung von mir), häufiges Schreien, Problemverhalten, das dem klinischen Risikobereich zuzuordnen ist, erhöhter Tabak- und Alkoholkonsum, Rauschgiftgebrauch, Vandalismus und Diebstahl.
Weiterlesen „Der Deutschen Krippenoffensive endlich zeigen, wo der harte, große Hammer hängt“

Pro Quote – jetzt.

In einem offenen Brief an Verleger, Chefredakteure und Intendanten fordern mehr als 350 Journalistinnen aus allen Medienbereichen die Einführung einer Frauenquote von 30 Prozent auf allen Führungsetagen.

Tatsächlich sind nur zwei Prozent aller Chefredakteure der rund 360 deutschen Tages- und Wochenzeitungen Frauen, von den 12 Intendanten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks sind lediglich drei weiblich. Und auch in den Redaktionen der Nachrichtenmagazine stehen fast ausschließlich Männer an der Spitze.
Es ist Zeit, etwas zu ändern.
Wir fordern, dass mindestens 30 Prozent der Führungspositionen in den Redaktionen im Laufe der nächsten fünf Jahre mit Frauen besetzt werden – und zwar auf allen Hierarchiestufen.

Diese Forderung unterstützt CLEAN RECORD sehr gern. Mit Ihrer Unterschrift auf Pro Quote können Sie dem Aufruf noch mehr Gewicht verleihen!